Die häufigsten Fehler beim Lüften

Frische Luft macht gute Laune und ist für jeden von uns wichtig. Egal ob jung oder alt, eine gesunde Raumluft trägt zu erholsamen Schlaf, hoher Konzentrationsfähigkeit und einem einfach guten Wohlbefinden bei.

Doch beim vermeidlich einfachen Vorgang des Lüftens können viele Fehler passieren, die den gewünschten positiven Effekt der Frischluftzufuhr verhindern. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der wichtigsten sogenannten DONT´s, die es beim Lüften unbedingt zu vermeiden gilt. So klappt es dann auch mit dem freien Durchatmen – ganz ohne Bedenken!

  • Schimmelbildung fördern: Eine hohe Anzahl an Personen, Haustieren und Zimmerpflanzen im eigenen Zuhause sind nur einige der Faktoren für hohe Luftfeuchtigkeit. Diese fördert aber die Bildung von Schimmel und muffigen Gerüchen, wenn nicht richtig oder ausreichend gelüftet wird.
  • Unachtsamkeit gegenüber besonderen Feuchtequellen: Das Trocknen von Wäsche in der Wohnung, Duschen und Kochen sind Vorgänge, bei denen besonders viel Feuchte an die Raumluft abgegeben wird. Wer hier nicht gezielt zusätzlich lüftet kann auf Dauer mit Schimmel in den eigenen vier Wänden rechnen.
  • Fälschlicher Gebrauch von Luftbe-/entfeuchtern: Bevor Sie einfach ein Gerät zur Luftbe- oder entfeuchtung gebrauchen, sollten Sie die aktuelle Luftfeuchtigkeit erst testen um zu entscheiden, ob diese zu feucht oder aber vielleicht doch zu trocken ist. Mit einem Hygrometer kann hier einfach selber Zuhause nachgemessen werden.
  • Energie verschwenden: Dauerhaftes Lüften und ständig gekippte Fenster lassen die Räume auskühlen und die wertvolle Heizenergie teuer verschwinden.
  • Zu viel heizen: Auf diesem Wege geht Ihnen viel Heizenergie verloren und auch die Umwelt bedankt sich nicht für ein solches Verhalten. Die Luft wird unter Umständen viel zu trocken und reizt neben der Stimmung auch die Atemwege.
  • Zu wenig heizen: Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als warme, ist die Kombination aus Heizen und dann Lüften, um die feuchte Luft hinaus zu befördern, ideal. Wer gar nicht oder zu wenig heizt riskiert eine zu hohe relative Luftfeuchtigkeit.
  • Heizung falsch auf/ab drehen: Während des kurzen Stoßlüftens oder über Nacht darf die Heizung auch mal aufgedreht bleiben, das Wiederaufheizen danach verbraucht nämlich oft mehr Energie, als während des Lüftens verloren geht. Drehen Sie die Heizung lieber vorübergehend um eine Stufe runter. Nur bei längerer Abwesenheit sollte die Heizung ganz abgestellt werden.
  • Überall gleich lüften: Jeder Raum wird auf verschiedene Arten genutzt und muss daher auch individuell belüftet werden. Dauer, Häufigkeit und Technik des Lüftens sollten sich hier nach richten. Auch die Zimmertemperatur spielt im Zusammenhang mit der Belüftung eine wichtige Rolle.
  • Zu lange lüften im Winter: Da die Außenluft im Winter besonders kalt ist, sorgt zu langes Lüften dafür, dass die Räume auskühlen und „für Draußen geheizt wird“. Die Lüftungsdauer sollte hier auf 5 bis max. 10 Minuten beschränkt werden.
  • Tagsüber lüften im Sommer: Wer im Sommer mehrmals täglich wahllos lüftet holt sich schwüle Luft ins Haus, die womöglich noch wärmer als die ohnehin schon erwärmte Luft drinnen ist. Lüften Sie am besten in den Morgen- und Abendstunden wenn die Luft noch kühl ist.
  • Möbel zu dicht an der Wand: Besonders in den engen, kühlen Zwischenräumen hinter den Möbeln, die zu nah an die Außenwände gerückt sind, kann die Luft kondensieren und sich niederschlagen. Unbemerkt entsteht dann genau dort Schimmel.

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Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

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