Die wichtigsten Regeln beim Lüften

Der vermeidlich einfache Vorgang des Lüftens birgt jede Menge Spielraum für kleine Fehler in der Technik. Um diese in Zukunft zu vermeiden, finden Sie in diesem Artikel eine Auflistung der wichtigsten Regeln rund um die Wohnraumbelüftung.

Schimmelflecken und stickige Luft gehören somit der Vergangenheit an! Denn für das pure Wohlbefinden im eigenen Zuhause ist ein gesundes Raumklima für jeden wichtig. Und auch Heizkosten lassen sich mit den richtigen Tipps, den sogenannten DO´S ganz einfach sparen.

  • Regelmäßiges Stoßlüften: Somit wird der größtmögliche Luftaustausch in kurzer Zeit erzielt, ohne beheizte Räume auskühlen zu lassen.
  • Lüften zu den richtigen Zeiten: Je nach der Jahreszeit sollten Sie eher in den Morgen- & Abendstunden (wie im Sommer) oder mehrmals über den Tag verteilt lüften (wie im Winter).
  • Die richtige Dauer: Für einen effektiven Luftwechsel reichen 5-10 Minuten starkes Stoßlüften aus. Nur wenn der Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen sehr niedrig oder der Raum extrem groß ist (z.B. Großraum-Büros), kann auch bis zu 15/20 Minuten gelüftet werden.
  • An das Heizen denken: Auch die Zimmertemperatur ist ein entscheidender Faktor für die Luftfeuchtigkeit, denn warme Luft kann mehr Feuchte halten als kalte. Das konstante Heizen kann also helfen, die feuchte Luft besser abzutransportieren. Wer nicht heizt, um Kosten zu sparen, riskiert eine zu hohe relative Luftfeuchtigkeit und damit im schlimmsten Fall auch Schimmelbildung.
  • Auf die Raumnutzung eingehen: Jeder Raum wird unterschiedlich stark genutzt. Daher müssen Wohnräume auch anders beheizt und belüftet werden als beispielsweise Kellerräume. Besonders feuchte Zimmer wie Bad oder Küche weisen ebenfalls verschiedene Bedingungen auf, die es zu beachten gilt.
  • Querlüften als Verstärker einsetzen: Wer beim Stoßlüften zusätzlich noch weitere Fenster oder Türen im selben Raum öffnet verstärkt den Luftaustausch um ein Vielfaches. So herrscht ein regelrechter Durchzug, der die feuchte Luft nach draußen abtransportiert.
  • Das gezielte Lüften: Wird vermehrt Feuchtigkeit produziert und an die Umgebung abgegeben, wie etwa beim Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen, sollte gezielt gelüftet werden. So kann sich die überschüssige Feuchtigkeit nicht anreichern und auf Möbel oder Wände niederschlagen.
  • Beim Lüften weiter heizen: Wenn bei weit geöffneten Fenstern nur kurz gelüftet wird während des Weiterheizens, wie es empfohlen ist, geht weniger Wärmeenergie verloren als bei komplett abgedrehter Heizung. Denn darauf folgt sonst das teuere Wiederaufheizen des gesamten Raumes. Nur wer sehr lange lüftet oder das Haus für einen längeren Zeitraum verlässt sollte die Heizung komplett ausstellen.
  • Den Gebäudezustand berücksichtigen: Neubauten weisen andere Bedingungen auf als Altbauten. Die unterschiedlichen Bauweisen sowie Dämmungen sorgen dafür, dass sich die jeweils optimalen Lüftungsbedingungen von einander unterscheiden. Neubauten beispielsweise sind stärker gedämmt und lassen weniger Feuchtigkeit „von alleine“ entweichen, wie es die kleinen Ritzen und Undichtigkeiten in Altbauten tun.

Sie haben nun einen Überblick der wichtigsten DO´s rund um das Thema Lüften erhalten. Vertiefende Informationen und ausführliche Hinweise zu den jeweiligen Themen finden Sie in den vielen weiteren Artikeln auf richitig-lueften.eu.

Ich freue mich, wenn Sie mal vorbeischauen!

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